Generalstreik im Öffentlichen Dienst hat begonnen - 18.08.2010
Nachdem auch die letzten Versuche einer Einigung zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der Regierung gescheitert sind, begann heute der Generalstreik. Da es sich bei den betroffenen 1,3 Mio. Personen überwiegend nicht um Beamte handelt, dürfen diese tatsächlich in den (unbezahlten!) Streik treten und drohen damit den frischen Wirtschaftstrend zu bremsen.Lehrer, Krankenschwestern und Verwaltungsbedienstete streiken für eine Lohnerhöhung von 8,6% und R 1 000 Wohnungsgeld, wogegen die regierung lediglich 7% Erhöhung und R 700 Wohnungsgeld angeboten hat.
Auch diese Forderungen, wie bereits bei anderen Gewerkschaften laufen Gefahr, die Ursache für eine Steigerung der Inflationsrate zu werden, was sich seinerseits wieder nachteilig auf das Leitzinsniveau auswirken kann und damit jeden trifft.
Auch die Schüler sind besonders betroffen, denn nach der WM-bedingten Zwangspause von fünf Wochen im Juni / Juli verbleibt nunmehr wenig Zeit zur Vorbereitung auf die Schulabschlüsse; ein weiterer blinder Schlag der Gewerkschaften gegen die eigenen Gebote, Ausbildung sicherzustellen.
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