Afrika erhält zu wenig Direktinvestitionen - 04.05.2011
Nach einer von Ernst & Young veröffentlichten Studie erhielt Afrika im letzten Jahr nur 4,5% der ausländischen Direktinvestitionen, obwohl Afrika eines der Länder mit der höchtsten Wachstumsrate und dem höchsten Investitionsrendite weltweit ist.Die Studie kam zum Ergebnis, dass Südafrika das attraktivste afrikanische Land sei, um Geschäfte zu machen. 3/4 der ausländischen Investitionen zwischen 2003 und 2010 betrafen nur10 afrikan-ischen Ländern, von denen Südafrika mit 15% den Hauptanteil erhielt. Die Auffassung der Investoren hinsichtlich der Attraktivität des Gebiets auf dem Kontinent wurden beeinflusst von den jeweiligen Heimatländern sowie der kulturellen und historischen Affinität. Südafrikaner waren sich ihrer Sache sicherer als andere englisch sprechende Afrikanische Länder.
Der Rohstoffindustrie wurde für die nächsten Jahren das größte Wachstumspotential prognostiziert. Weitere attraktive Investitionsmöglichkeiten sind der Tourismus (15%), Kosumgüter (15%), das Baugewerbe (14%), Telekommunikation (13%) und Finanzdienstleistungen (9%). Afrikas Anziehungskraft für ausländische Investoren wuchs deutlich. 43% denken in Zukunft in dieser Region zu investieren.
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