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Kurznachrichten
19.01.2012

Erwartete Zinssenkung bleibt erneut aus!

Entgegen den Hoffnungen und Erwartungen vieler Marktbeobachter hat sich die südafrikanische Zentralbank in ihrer Sitzung, die heute zuende ging, nicht von ihrem bisherigen Kurs abbringen lassen. Der Rediskontsatz von 5,5% bleibt unverändert und damit ein Leizins von 9%, was lediglich vom südafrikanischen Rand mit einer leichten Stärkung vor allem gegenüber dem US Dollar gedankt wurde.

Der Ausblick weist auf eine Inflationsrate von über 6% auch für die kommenden drei Quartale ...[MEHR]

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Nachrichten-Archiv  (Seite 7)


DA und ID fusionieren - 16.08.2010

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht eine junge Mehr-Parteien-Demokratie die am Wochenende verabschiedete Fusion der beiden politischen Parteien Democratic Alliance (DA) unter der Führung der charismatischen Premerministerin des Westkaps, Helen Zille, und Patricia de Lilles Independant Democrats (ID).

Der sinkende Stern der ID hat sicherlich dazu beigetragen, die noch verbleibenden Parteimitglieder unter das Dach der DA zu bringen,nicht unbedingt um dieser Hoffnung auf ein deutlich verändertes Wahlergebnis bei den kommenden Wahlen 2014 zu machen.

Diese Fusion ist nur ein erster Schritt, kleinere Parteien aus dem Oppositionslager des übermächtigen ANC in ein starkes Lager zu überführen. Aus informierten Quellen ist daher zu hören, dass bereits Gespräche mit der UDM unter Banthu Holomisa sowie der jüngsten Abspaltungspartei des ANC, COPE, unter Führung von Lekota verhandelt wird.

Rand weiterhin stark - 13.08.2010

Ein lokaler Währungshändler ulkte der Tage an der Börse, dass der Rand die derzeit stärkste Währung sei. Das finden zumindest die südafrikanischen Exporteuere wenig lustig.

In der Tat behauptet sich der Rand weiter in Mitten aller globalen Nachrichten von zu niedrigem Wirtschaftswachstum und höherer Arbeitslosigkeit,

Australien berichtet überraschend von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit auf knapp 6% und selbst die bundesdeutsche Prognose eines Wirtschaftswachstums von bis zu 2% lenkt nicht davon ab, dass der Euroraum insgesamt in einer Nullwachstumsphase bleibt.

Für die guten südaftikanischen Aussichten sprechen weiter ein gesundes Wirtschaftswachstum zwischen 3% und 4% sowie eine im Zielkorridor von 3% - 6% liegende Inflation. Inwieweit der Marketingeffekt "FIFA Worldcup 2010" diese Zahlen noch verbessern wird, bleibt zunächst abzuwarten (siehe dazu ausführlicher im IBN Newsletter August).

Zinsniveau bleibt - 22.07.2010

Mit einiger Enttäuschung aus den Reihen von Konsumenten und Besitzer von Häusern mit Hypotheken wurde die Nachricht aus der Zentralbank aufgenommen, dass die Zinsen in Südafrika nicht gesenkt werden.

Gill Marcus, Gouverneurin der Südafrikanischen Zentralbank, folgte in ihrer Entscheidung der Mehrheit aller Analysten. Die andauernde Schwäche der globalen Wirtschaft wird sich trotz des durch die Fussballweltmeisterschaft um 1% gestiegenen Wirtschaftswachstums weiter nachteilig auf die Entwicklung Südafrikas auswirken. Dazu kommen eine immernoch hinterher hinkende Konsumernachfrage sowie die Gefahren von Kostensteigerungen durch unvernünftige Gehaltsforderungen der Gewerkschaften und dem hohen Ölpreis.

Die gegenwärtige Entwicklung der Inflation kann jedoch anhalten, was weitere Zinssenkungen in den kommenden Treffen der Zentralbank weiter möglich bleiben.

Ke Nako!!! - 11.06.2010

Ke Nako!!! schallt es allerortens! Es bedeutet "Wir können!" und hat nichts mit Obama zu tun, sondern es ist die Zeit für Afrika. Das grösste Sportschauspiel ist auf dem afrikanischen Kontinent angekommen und wird in Südafrika vom 11. Juni bis zum 11. Juli ausgetragen. Das erste Tor fiel tatsächlich für Südafrika durch Tshabalala, der auch nur den Namen mit der unsäglichen ehemaligen Gesundheitsministerin gemein hat.

Es wird bunt, es wird fröhlich....ja es wird regnen und es wird kalt, aber das hat Afrika der FIFA zu verdanken, wie auch alle anderen unsäglichen Umstände. Vielleicht zeigt dieser Cup dass eine gierige Organisation wie die FIFA nicht mehr beötigt wird, um den Menschen aller Orten den Spass an so einem Ereignis zu ermöglichen.....ohne Gängelei.

Ab jetzt regiert König Fussball und IBN wünscht allen, die Karten bekommen haben: Viel Spass und warme Socken ;-)

Der Rand, stark oder schwach? - 06.05.2010

Der Rand sorgt derzeit für Unsicherheit im Wirtschaftsgefüge Südafrikas. Die Ursache ist wieder einmal nicht hausgemacht, sondern kommt aus....Griechenland!

Die Finanzkrise Griechenlands, der schnell eine Krise Spaniens folgen könnte, haben den Euro unter Druck gebracht, so dass er im Verhältnis zum Dollar bereits unter 1,28 gefallen ist.

Das bedeutet für den Rand gegenüber dem Euro eine ungewohnte Stärke von derzeit 9,75, zum Dollar jedoch eine Schwäche von 7,65.

Damit leiden Exporter in Südafrika, die in den Eur-Raum exportieren, für alle diejenigen, die in den US Dollar Raum exportieren hellen sich derzeit die Gesichtszüge etwas auf.

Alles blickt gespannt auf die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank heute Nachmittag, nach der das Währungsgefüge leicht weiteren drastischen Veränderungen unterworfen werden könnte!



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