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Kurznachrichten
23.04.2012

Grünes Licht für eine BRICS Entwicklungsbank

In einem ersten Schritt eine Entwicklungsbank als Gegengewicht zu den US/EU-geführten Weltbank und IWF zu schaffen, haben sich die Finanzminister der BRICS Mitgliedstaaten vergangenes Wochenende am Rande des jährlichen Früharstreffens der Weltbank und des IWF getroffen und desen wichtigen Schritt diskutiert.

In ihren Beratungen haben Südafrika und andere Mitglieder der BRICS Gruppe am Sonntag beschlossen, ein Beratungskommittee zu gründen, das Vorschläge zur Strkturierung einer ...[MEHR]

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Nachrichten-Archiv  (Seite 9)


Der Rand, stark oder schwach? - 06.05.2010

Der Rand sorgt derzeit für Unsicherheit im Wirtschaftsgefüge Südafrikas. Die Ursache ist wieder einmal nicht hausgemacht, sondern kommt aus....Griechenland!

Die Finanzkrise Griechenlands, der schnell eine Krise Spaniens folgen könnte, haben den Euro unter Druck gebracht, so dass er im Verhältnis zum Dollar bereits unter 1,28 gefallen ist.

Das bedeutet für den Rand gegenüber dem Euro eine ungewohnte Stärke von derzeit 9,75, zum Dollar jedoch eine Schwäche von 7,65.

Damit leiden Exporter in Südafrika, die in den Eur-Raum exportieren, für alle diejenigen, die in den US Dollar Raum exportieren hellen sich derzeit die Gesichtszüge etwas auf.

Alles blickt gespannt auf die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank heute Nachmittag, nach der das Währungsgefüge leicht weiteren drastischen Veränderungen unterworfen werden könnte!

Überraschende Zinssenkung - 24.03.2010

In einer überraschenden Wende, den kaum ein Analyst voraussehen konnte, beschloss die südafrikanische Zantralbank in ihrer jüngsten Sitzung, den Rediskontsatz um 0,5% auf 6,5% zu reduzieren, was damit zu einem Leitzinssatz für Darlehen von Geschäftsbanken von 10% führt.

Die Zentralbank Gouverneurin, Gill Marcus, rechtfertigte diesen Schritt mit dem positiven Ausblick auf die weiter starke Rendentwicklung sowie einer Kompensation inflatorischer Preisveränderungen auf dem heimischen Markt durch gutes Wirtschaftswachstum.

Der Rand gab in der Folge ein wenig nach, fing sich jedoch in der Folge wieder und steht zum Euro beharrlich unter 10 Rand.

Haushaltsrede 2010 ohne große Überraschungen - 21.02.2010

Am 17. Februar stellte der neue Finanzminister, Pravin Gordhan, seinen ersten Haushaltsplan vor. Das Budget muss aufgrund der jüngsten Rezession und dem damit verbundenen Einnahmenrückgang (R 69 Mrd.) auf eine geringe Neuverschuldung zurückgreifen. Dadurch wird neben der weiter dringenden Finanzierung der Kriminalitätsbekämpfung und der Ausbildungsförderung vor allem die Verbesserung der Leistungen von Gemeinden und Verwaltungen, das erklärte Ziel der Regierung, durch Bereitstellung von umgerechnet € 100 Mrd. über 3 Jahre ermöglicht.

Gerade im Bereich der Ausbildungsförderung wurden erstmalig Fördermittel verabschiedet, die Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen Zuschüsse für die Schaffung von Ausbildungsplätzen gewährt. Die Regierung erhofft sich dadurch die Schaffung von bis zu 800 000 Ausbildungsplätzen.

Während die Körperschaftssteuern unverändert blieben, wurden die Verbrauchssteuern für Alkohol und Zigaretten erneut drastisch angehoben, im Gegenzug die Steuerfreizone für Private jährlich auf R 57 000 angehoben, eine grosszügige Entlastung der unteren Einkommenschichten und damit verbundene Entlastung der Steuerverwaltung.

Krönenden Abschluss des ausgewogenen Budgets von insgesamt R 907 Mrd. bildeten die Erwartung eines Wirtschaftswachstums von 2,3% im Finanzjahr 2010/2011 sowie die Ankündigung einer Steueramnestie für private Haushalte, nach der alle Strafen und Verzugszinsen erlassen werden, sofern der Steuerzahler seine ausstehenden Steuern erklärt und auch entrichtet.

Arbeitslosigkeit geht zurück - 11.02.2010

Der Beginn des neuen Jahres sieht eine deutlich belebtere wirtschaftliche Umgebung als noch im vergangenen Jahr der Fall war. Viele der in 2009 angehaltenen Projekte werden nun umgesetzt, das 100 Mrd € Infrastrukturpaket der Regierung zeigt erste Wirkung und es ist eine neue Euphorie zu spüren.

Nachdem im vergangenen Jahr 870 000 Arbeitsplätze verloren gingen und das ehrgeizige Wahlversprechen Jacob Zumas, 500 000 Arbeitsplätze zu schaffen in Unkenntnis der drohenden Rezession nicht eingehalten werden konnte, schuf das Infrastrukturpaket der Regierung im letzten Quartal bereits 200 000 neue Arbeitsplätze und der Konjunkturaufschwung ermöglichte weitere 61 000 im letzten Quartal.

Damit sank die Arbeitslosenquote im vergangenen Quartal leicht von 24,5% auf 24,3%.

Ein guter Start in 2010 - 01.01.2010

Das Jahr 2010 glänzt schon zum Auftakt mit eioner niedrigen Inflationsrate von 5,8%, einem nach oben korrigierten Wirtschaftswachstum nach der Rezession von 1%, einem starken Rand und angekündigten Benzinpreissenkungen zwischen 6c und 9c am 6. Januar.

Die Johannesburger Börse schloss das Jahr mit einem Plus von 29% ab und die Immobilienpreise sind seit langem wieder am steigen.

Allen ein frohes neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 am Kap!



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